Transformative Gemeinschaften – soziale Innovationen – Lebensformen

Insbesondere im Nachgang der 1968er Bewegung gab es im Zusammenhang mit der Diskussion um (Post-)Wachstumsgesellschaften eine ganze Fülle von Projekten, die versuchten und immer noch versuchen, alternative Lebensweisen jenseits der kapitalistischen Marktwirtschaft zu etablieren. Sogenannte transformative Gemeinschaften können bei der Neuorganisation bisheriger Lebensweisen die Rolle von sozialen Laboratorien spielen.

Um neue Wohnformen (Cohousing etc.) und Vertragslandwirtschaftsinitiativen als Orte sozialer Innovation überhaupt verstehbar zu machen, wird in diesem sozialtheoretisch angelegten Teilprojekt ein Konzept entwickelt, welches explizit die Erkenntnisse aus der Untersuchung der alternativen Projekte einbezieht. Die im Kern kooperativen Lebensformen werden damit in den Kontext transformativer Gemeinschaften gerückt. Die Suche nach anderen Lebensformen macht diese nicht nur aus einer soziologischen, sondern auch aus einer Perspektive des sozialen Wandels zu wichtigen Untersuchungsgegenständen. Dabei stehen u.a. Fragen nach den Bedingungen einer erfolgreichen Diffusion und einer historisch-vergleichenden Einordnung der Projekte im Zentrum des Forschungsinteresses.

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